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Die Anerkennung der Roma als eigene Volksgruppe im Jahr 1993 führte auch zu einer Aufbruchsstimmung bei den Burgenland-Roma. Vermehrt begann man sich mit der eigenen Geschichte, Kultur und Sprache auseinanderzusetzen. Roman, eine Varietät des Romani, die spezifisch für die im Burgenland lebenden Roma ist, wurde zu einem wichtigen Faktor des neu entstandenen Selbstbewusstseins und ihr Erhalt als Muttersprache zu einem wichtigen Anliegen. Dazu gehört auch die Wiederentdeckung des Roman als Liedsprache. Junge Oberwarter Roma gründeten damals die Band „Romano Rath“ („Roma-Blut”) und trugen wesentlich zur Entwicklung einer eigenen Festkultur bei. 1993 gegründet, spielten Romano Rath zunächst beim Roma-Butschu (Roma-Kirtag) in Bachselten und dem Roma-Ball in Pinkafeld, später folgten Auftritte im ganzen Burgenland, in Graz, Wien, Kärnten und Slowenien. 1999 erschien ihre erste CD. Die Mitglieder der Band wechselten im Laufe der Jahre. Aktuell besteht die Oberwarter Roma-Band aus Dieter Horvath (voc, git), Markus Horvath (voc, bass), Marcel Horvath (drums) und Markus Sarközi (voc, keyb).

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Romano Rath
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Romano Rath

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