Hundert Wörter Burgenländisch

Perschy Jakob M.

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Ein Beitrag zu 100 Jahre Burgenland
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Der burgenländische Autor Jakob Michael Perschy, der als Leiter der Landesbibliothek sozusagen an den literarischen Quellen waltet und sich im Zuge seines Ethnologie- und Philologiestudiums auch eingehend mit Dialektforschung beschäftigt hat, legt ein Mundartglossar mit 100 ausgesuchten burgenländischen Mundartwörtern vor. Genau genommen ist von der deutschsprachig-burgenländischen Dialektgruppe die Rede, denn „Burgenländisch“ umfasst auch noch eine Reihe anderer Sprachen und Dialekte: das Burgenlandkroatische, das sich in drei Dialektgruppen gliedert, das Burgenland-Romani, das innerhalb der Roma-Sprachen eine eigene Position einnimmt, und das Ungarische, dessen autochthone Ausprägung im Orvidék, also in und um Oberwart, mehr an die Székler-Dialekte als an das jenseits der Grenze gesprochene Ungarisch erinnert. Vielfältig ist auch der deutschsprachig-burgenländische Dialekt, denn das Burgenland ist alles andere als ein einheitliches Dialektgebiet – und er wird vom Norden bis in den Süden des Landes von allen Volksgruppen verstanden und gesprochen, wenngleich er rund um den Neusiedler See etwas anders klingt als im südlichen Tauchental. Und dann wäre da noch die Frage der Verschriftlichung, denn nicht einmal die wissenschaftliche Lautschrift vermag jede Nuance mündlichen Sprechens genau abzubilden … Mit wissenschaftlicher Akribie und liebevollem Esprit beschreibt Jakob Michael Perschy ein kleines Stück aus dem prachtvollen Sprachschatz des Burgenlandes.