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Peter Wagner
Autor

Geb. 1956, Wolfau, Burgenland.
Schriftsteller seit dem 20. Lebensjahr.
Zunächst Hörspielen und Erzählungen zugewandt verlegte sich sein künstlerisches Augenmerk in der Folge aktionistischen und musikalischen Versuchen („Motorsägensymphonie" 1981, mehrere LPs mit eigenen Songs), später dem Verfassen und Inszenieren von Theaterstücken. So entstanden innerhalb der letzten fünfzehn Jahre etwa 30 Bühnenwerke, darunter das am Schauspielhaus in Kiel uraufgeführte Stück „Die Mühle" oder die in Österreich gespielten Stücke „Lafnitz", „Die Nackten", „Oberwart. Mon amour", „Wenn wir einmal Engel sind" u.a.. Seine Werke sind in mehrere europäische Sprachen übersetzt. In den letzten Jahren widmete sich Peter Wagner vorrangig seiner eigenen unabhängigen Filmproduktion.

Ausführliche Informationen zu sämtlichen künstlerischen Aktivitäten von Peter Wagner liefert die umfangreiche Website www.peterwagner.at


Jan Sokol
Musiker & Komponist

1961 - 2005
Gitarren- und Querflötestudium an der Wiener Musikhochschuhe bei Kurt Schwertsik (Tonsatz und Komposition) und Heinz Kratochwil (Musikpädagogik),
Instrumente: Gitarre, Flöten; Mitwirkungen u.a. bei „Paganinis Kinder" (mit Christoph Cech, Christian Mühlbacher, Wolfgang R. Kubizek, Peter Wagner), „4712"; div. Musical-Produktionen als Musiker und Sänger; div. Darstellerparts bei Produktionen von Peter Wagner (u.a. „Tanz im Spinnennetz - Oratorium nach Texten des bosnischen Dichters Kemal Mahmutefendic", Musik: Christian Fennesz; „Die Weiße Frau - Fast ein Musical", von Peter Wagner und Arthur Fandl; Hauptdarsteller im Film „HugoHugo oder Das Auge der Götter"; Arnold Schönberg-Chor.
Werke: "Günes oder Der zweite Planet" - Hörspielmusik gemeinsam mit Wolfgang R. Kubizek; „Die Nachtigal und die Rose" für gemischten Chor, Erzähler und Alt-Solo (Preisträger eines Workshops der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, austro mechana und AKM); „Liebeslieder nach Erich Fried" für Gitarre, Kontrabaß und Stimme; „Östlich vom Haus meiner Großmutter"
überlieferte und zeitgenössische Indianertexte aus der Anthologie „Weißt du, daß die Bäume reden" hrsg. von Käthe Recheis für Stimme, Geige, b-Klarinette, Kontrabaß und Percussion; „Der Stier Ferdinand" nach Munro Leaf für Klavier und Erzähler; „Los" Musik für eine Ausstellungsaktion in Heiligenkreuz, Juni 1996; „Die Schwarze Kaiserin" - Bearbeitung eines Zigeunermärchens Theater Am Ort im Sandbruch Unterwart, OHO Oberwart,1998; Internationales Theaterfestival Szene Bunte Wähne, Zwettl 1998; Wien, Stainz, Mattersburg 1999; Einladung zu Gastspielen in Wien, Neapel und Rom 2000; „Hugo Hugo oder Das Auge der Götter - Eine Gespensteroper" musical güssing, 2000 sowie Verfilmung Idee, Buch und Regie: Peter Wagner; Kamera: Koloman Watzek; Ausstattung: Henryk Rys Mossler; Produktion: musical guessing mit WAKO-Film Österreich 2002, 121 min
Zuletzt Mitglied der Band "Die Jungfrauen"
Am 17. November 2005 bei Heugraben / Südburgenland tödlich verunglückt.

NACHRUF AUF JAN SOKOL, KURIER, 18.11.2005
Jan Sokol ist tot:
Seine Liebe galt stets der Musik von Josef Lang und Viktória Erdélyi
Ein Schriftsteller sucht nach Worten. Um den Freund, den er verloren hat, zu beschreiben. Den Freund mit dem "überragenden musikalischen Gefühl, mit dem übermäßig großen Talent."
Jan Sokol ist tot. Der Schauspieler, Musiker, Komponist und Sänger aus dem Südburgenland starb bei einem folgenschweren Verkehrsunfall (siehe Bericht unten). "Genauso wie er gelebt hat, ist er gestorben - nämlich nicht angeschnallt", sagt Peter Wagner und schweigt anschließend lange. Der 44-Jährige hinterlässt einen 14-jährigen Sohn. FREUNDE Zuletzt hatten Sokol und Wagner bei der Rockoper "Hugo Hugo oder Das Auge der Götter" eng zusammen gearbeitet. Wagner schrieb und inszenierte das Stück, Sokol verkörperte die Hauptrolle und komponierte mit Tom Stimpfl die Musik. "Hugo Hugo" wurde auf der Burg Güssing als Musical gefeiert, später als Kinofilm. Doch schon lange zuvor wurde die Leidenschaft Sokols für die Musik entfacht - "als Kind beim Trompetenspielen in der Stadtkapelle", sagte er im Vorjahr in einem KURIER-Interview schmunzelnd. In seinen Jugendjahren, kam er zur Kultband "Paganinis Kinder". In den 1990er Jahren tourte er mit einem großen Ensemble mit dem Musical "Jesus Christ Superstar" durch Österreich, Deutschland und die Schweiz.

An seinem außergewöhnlichen Talent zweifelte kaum jemand, und dennoch: Zum großen Durchbruch kam es nicht. "Vielleicht war es die Angst vor dem Erfolg", sagt Wagner. "Er wusste um seine Qualitäten Bescheid, umso unverzeihlicher ist es, dass er sie nicht verfolgt hat", bedauert der Freund. Jan Sokol war einfach anders. Oft ein Einzelgänger. "Aber stets ein hundertprozentig überzeugter Menschenrechtler und empfindlich auf jede Art von Ungerechtigkeit."

Autoren:
Wagner Peter | Sokol Jan
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Wagner Peter | Sokol Jan

CD/Hörbuch Die Schwarze Kaiserin | I kali tschasarkija
Wagner Peter | Sokol Jan


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